Im Mai 1994 war es dann so weit. In der Hoheluftchaussee 15 eröffnete
Nene,
wie sie von ihren Freunden und Landsleuten genannt wird, ihren
ersten Laden: klein, aber fein. Auf nur 45 qm gab es (fast) alles,
was die südost-asiatische Küche verlangt. Ob ein Thai-Curry,
Maki-Sushi, Pancit Canton, Peking-Ente oder vietnamesische Frühlingsrolle
- um nur ein paar Beispiele zu nennen -, die Zutaten für
all diese Gerichte gehörten zum Standardrepertoire. Aber
auch wer etwa Muskatblüte oder geschnittene Qualle suchte,
wurde zufrieden gestellt. Longaniza, Tocino oder frisches Kim
Chi waren genauso selbstverständlich.
Aber wie es immer so kommt: der Laden wurde zu klein. Und als
sich im Frühjahr 1998 die Möglichkeit bot, auf mehr
als doppelt so grosser Verkaufsfläche und nur 100m vom alten
Laden entfernt ihr Angebot zu präsentieren, war die Entscheidung
schnell gefallen. Dank der tatkräftigen Unterstützung
ihres damals 19-jährigen Sohnes Chris und einiger Freunde
waren Umzug nach
Hoheluftchaussee
37 und Neueinrichtung schnell bewerkstelligt. Glücklicherweise
konnte Chris zwischen Schulende und Bundeswehr im ersten Jahr
als Aushilfe und Fahrer fungieren, so dass ein nahezu reibungsloser
Übergang gewährleistet war.
Später erhielt Necitas Abella Hilfe von ihrem jüngsten
Sohn, ihrer Tochter und ihrem Ehemann. Mittlerweile bietet sie
mehr als
2000 Artikel
an und täglich werden es mehr. Ein wohldurchdachtes Warenwirtschaftssystem
und die permanente Suche im Internet helfen dabei, auch ausgefallene
Kundenwünsche zu erfüllen. Denn ob eine Tom-Kha-Suppe
für 4 Personen oder ein japanischer Abend für eine grössere
Gesellschaft, ob ein chinesisches Fondue oder ein philippinischer
Abend,
Planung und Beratung sind Nenes wichtigste Aufgaben.
Der Verkauf ergibt sich dann von ganz alleine.